Knötchenflechte und Haarausfall (Lichen ruber follikularis)

Die Knötchenflechte ist eine Hauterkrankung ungeklärter Ursache. Befällt der Lichen ruber follikularis Haarfollikel, gehen die Haare dort unwiederbringlich verloren, die Kopfhaut vernarbt.

Über einen langen Zeitraum kommt es zu einem symmetrischen Zurückweichen der Stirn-Haar-Grenze sowie des seitlichen Haaransatzes in der Schläfenregion. Auf den ersten Blick erinnert der Haarverlust an eine Stirnglatze des Mannes. Fast immer findet auch eine Veränderung der Augenbrauen statt.

Haarersatz für diese Art des Haarverlustes ist nicht einfach mit einer Standardperücke zu korrigieren, weil das Eigenhaar am Ober- und Hinterkopf meist noch voll vorhanden ist. Hier empfiehlt sich ein maßkonfektionierter Haarersatz, der die eigene Haarlinie von der Stirn bis zu den Schläfen ergänzt und einen feinen Übergang in das eigene Haar schafft. Je nach Verlauf des Haarverlustes muss der Haarersatz angepasst werden. Die Befestigung des maßkonfektionierten Haarersatzes erfolgt durch spezielle Klebepflaster, Silikonpads, Klettpads  und/oder Haarbefestigungsclips.

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